Die Stadt Wiener Neustadt
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Stadtgliederung
Das gesamte Stadtgebiet bildet die
Katastralgemeinde Wiener Neustadt, jedoch kann eine grobe Einteilung
getroffen werden, und zwar in:
Innere Stadt (innerhalb des Rings), Ungarviertel, Döttelbachsiedlung, Badener
Siedlung, Flugfeld, Musikantenviertel, Kriegsspital, Haidbrunner Viertel,
Zehnerviertel, Josefstadt.
Entwicklung des Stadtgebiets
Die letzte Ausweitung der Stadt ist die "CIVITAS NOVA" ein ehrgeiziges
Projekt zur Ansiedlung von Industrie-, Schul- und Handelswesen. Am Areal der
CIVITAS NOVA findet sich die ARENA NOVA, eine Mehrzweckhalle der Superlative, in
welcher verschiedene Messen stattfinden, aber auch Konzerte (ZZ Top, X-Mas
Gospel, Musicalnights ...) und Sportevents (unter anderem Handball WM). Weiters
wird dort seit 2004 das Rockfestival
Aerodrome abgehalten, dass 2004 mit Bands wie den Red Hot Chili Peppers,
Korn und Metallica tausende Fans aus ganz Europa anlocken konnte.
Auch das Neuerbaute AQUA NOVA ist hier - ein riesiges Hallenbad mit allen nur
erdenklichen "Features". Die österreichischen Lotterien haben hier ihren
Hauptsitz, die Fachhochschule, das RIZ (Regionales Innovationszentrum),
verschiedene Firmen und Büros.
In naher Zukunft wird auf dem Areal der Civitas Nova auch ein
Krebsforschungszentrum für
Ionentherapie gebaut, das Projekt
Med-Austron
Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl ist Spiegelbild der wirtschaftlichen
Entwicklung: Nahm die Bevölkerung von
1869 (erste
Volkszählung) bis
1923 kontinuierlich von 20.619 auf 36.956 zu (wiederholt um mehr als 10 %
innerhalb von zehn Jahren), war bis
1934 ein leichter
Rückgang (− 0,4 %) zu verzeichnen. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wuchs die
Bevölkerung wieder um 6,9 %, um bis
1951 (der ersten
Zählung nach dem
2.
Weltkrieg) um dramatische 22,3 % auf 30.559 zurückzugehen. Die folgenden
Jahrzehnte zeigen einen zunächst stärkeren Anstieg (bis
1961 + 10,8 %), der
dann bis 1991
wieder fast bis zur Stagnation (+ 0,4 % seit
1981) abfiel. Die
letzten zehn Jahre bis
2001 brachten dagegen wieder einen deutlichen Anstieg um 7,1 %; dieser ist
deutlicher Zuwanderung (8,5 %) zu verdanken, durch die die negative
Geburtenbilanz (− 1,4 %) ausgeglichen wird.
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